Institut für Geophysik der TU Clausthal
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Angewandte Geophysik : Gravimetrie
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Ein Gravimeter
Applet
( in separatem Fenster, ca. 440 x 530 Pixel )
- Das Applet simuliert ein Lacoste-Romberg Mod D Gravimeter,
- detailiert beschrienen in
L&R MODEL G AND D METER MANUAL
- ( PDF, mit Erlaubnis von
L and R Meter Service, LLC ).
- Es zeigt
- eine vereinfachte Darstellung der Bedienungselemente auf der Oberseite
des Instrumentengehäuses ( "black lid" )
- und
- ein Menuefeld ( orange hinterlegt ) zur Steuerung des
Programmablaufs.
- Die Simulation umfaßt folgende Prozeduren :
- Test und Justierung des Instruments
( LABORATORY TEST ),
- Eichung des Instruments
( CALIBRATE OUTPUT / FEEDBACK / COUNTER ),
- 2 Feldaufnahmen
( NETTLETON / MODEL PROFILE ),
- und
- eine Demonstation des cross coupling Effekts
( CROSS COUPLING ).
Inhalt
- Erläuterungen
- HowTo
- "Black Lid"
( Gravimeter )
- Menuefeld ( Programmsteuerung )
- Fenster HELP
( Hilfe / Informationen )
- Fenster READINGS
( Darstellung / Interpretation der Messwerte )
- Speicherung und Bearbeitung von Messwerten
- Fenster CHART RECORDER
( "Analogschreiber" )
- Fenster CROSS COUPLING
( Cross Coupling Demo )
- Beispiele
( Darstellung / Interpretation von Messwerten )
- Download
Erläuterungen
Die Position des Pendelarms ( beam ) wird rekursiv in
kostanten Zeitschritten von 50 [msec]
( = 20 Schritte/Sekunde ) brechnet unter folgenden
Annahmen :
- einer "Null-Längen" Feder in Lacoste Anordnung und
mit verschiebbarem oberem Aufhägepunkt,
- s. Abb. in PRIMARY INFORMATION des
L&R MODEL G AND D METER MANUAL,
- Lacoste Geometrie :
- s. auch
LP Seismometer Applet,
( HELP + INFO ! aktiviert ! ),
- eines "idealen" Hebelsystems
( +Justierschraube und Getriebe )
- => konst. Eichfaktor im gesamten Messbereich, Ablesung
unabhängi von der Richtung des Abgleichs,
- einer externen Kraft, die der Schwerebeschleunigung am Messort
( + Gezeitenbeschleunigung + seism. Bodenuruhe ),
- und zerlegt in
- eine "Vertical"-Komponente ( = Messwert )
und
- eine "Horizontal"-Komponente ( parallel zum
Pendelarm, => Empfindlichkeitsänderung ),
- einiger Schätzwerte für nicht exakt bekannte Parameter
- ( Masse und Trägheitsmoment des Pendelarms,
Federkonstante ) :
- Eigenperiode 12 [sec], Dämpfung ca.
0.7 kritisch und
- Abstand zwischen unterem und oberem Anschlag des Pendelarms
ca. 350 [seca] ( Bogensekunden ) entspricht ca.
1.4 [mgal],
- einer Rückstellkraft ( feedback ),
- die aus der Auslenkung und der Geschwindigkeit des Pendelarms abgeleitet
wird mit ( evtl. nicht sehr realistischen ) Koeffizienten, und
- die, unter Beibehaltung der Dämpfung, die Eigenperiode auf ca.
0.6 [sec] herabsetzt.
- Das Echtzeitverhalten des Applets hängt stark von der
Leistungsfähigkeit des lokalen Rechners ab, und
- der Appletaufruf am Seitenanfang startet das Applet mit
einer Bildfolge von ca. 20 Bildern/sec
( Schrittweite ca. 50 [msec] = Schrittweite der
Simulationsrechnung ).
- Unter Beibehaltung der Schrittweite der Simulationsrechnung
( 50 [msec] )
- ist eine
Schnelle Version
des Applets ( ca. 25 [msec] pro Bild ) und
- für langsamere Rechner eine
Langsame Version
( ca. 100 [msec] pro Bild ) implementiert.
- Die tatsächliche Bildfolge wird im Abstand von
ca. 5 [sec] überprüft, und
- der aktuelle Wert wird auf dem Bildschirm oder der JAVA-Konsole
ausgegeben, wenn HELP + INFO
( Fenster HELP ) aktiviert sind.
Inhaltsverzeichnis
HowTo
"Black Lid" :
( Gravimeter, Screenshot )
- BEAM POSITION :
- Lupe zur Beobachtung der aktuellen Lage des Pendelarms
( beam position, rote Marke ) auf einer Skala mit
einer blauen Ablesemarke ( reading line ).
- Ein Ausschnitt der Skala, der den Bereich zwischen unterem und
oberem Anschlag abdeckt ( ca. 14 kleine Teistriche =
ca. 1.4 [mgal] ), ist vergrößert dargestellt,
um die Ablesegenauigkeit zu erhöhen.
- Die Lage der Ablesemarke ist abhängig von der mechan.
Empfindlichkeit ( Längsneigung ) und ist voreingestellt
für die Nullstellung der Längslibelle
( L LEV = 0 [seca], grün ).
- Im Programm LABORATORY TEST ( s. unten ) kann in der
Ausschnittvergößerung der Skala mit einem Mausklick auf die
rote Positionsmarke eine neue Ablesemarke an diese Postion
gesetzt werden.
- ( z.B. nach einer Änderung der mechanischen Empfindlichkeit,
s. CHECKING THE READING LINE im
L&R MODEL G AND D METER MANUAL ).
- FEEDBACK :
- Ein- / Ausschalten des Feedback Systems
- ( ON = Ein = rot
/ OFF = Aus = blau ).
- M E T E R :
- Freigabe / Arretieung des mechanischen Systems.
- Programm- und Stationswechsel werden
- blockiert ( F R E E = rot : ein Transport des
Intruments kann sehr teuer werden )
- oder
- erlaubt ( LOCKED = blau :
Transportsicherung ).
- OUTPUT VOLTAGE :
- Zwei Digitalvoltmeter zur Anzeige der Ausgangsspannungen des
"Wegabgriffs" am Pendelarm ( beam position ) und
der Feedback-Elektronik
- BEAM POS. [mV]
- Position des Pendelarms bezogen auf die Nullmarke ( rote
T-Marke = 0 [mV] ) auf dem vergrößerten
Skalenausschnitt
( ca. 1 [mgal/V] ).
- FEEDBACK [mV]
- Ausgangsspannung der Feedback-Elektronik ( BEAM POS.
x ca. 400, FEEDBACK ON =>
ca. 1 [mgal/V] ).
- ADJ ( nur in LABORATORY TEST )
- legt einen neuen Bezugspunkt für beide Spannungen fest
( = Abgleich der Elektronik ) :
- Ablesemarke ( normal ) oder aktuelle Postion
des Pendelarms.
- Für beide Ausgangsspannungen kann zwischen zwei Tiefpassfiltern
gewählt werden :
- 2-pol Bessel, 0.5 [sec] ( DIR, direkt ),
- 6-pol Bessel, 48 [sec] ( AVR,
Mittelwert ).
- Nach einem manuellen oder automatischen Zurücksetzen des
AVR Tiefpasses auf neue Anfangswerte
- wird die entsprechende Messwertanzeige für ca. 90 [sec]
in der Farbe Cyan dargestellt, um Ablesefehler in der Einlaufzeit
des Filters zu vermeiden.
- SPRING ADJUST ( DIAL ) :
-
- RANGE = red ( Messbereich )
- +/- => ca.. 7 [mgal], `
++/-- => ca. 70 [mgal],
+++/--- => ca. 700 [mgal],
- FINE = green
- kombiniert Feinabgleich ( Nulling Dial ) und
Zählwerk ( Counter ),
- ca. 1 [mgal/Einheit] => Auflösung
ca. 1 [µgal],
- FREE ( rot ) / LOCK ( blau )
- Freigabe / Arretierung von Abgleich + Messbereich.
- L / X LEV ( Längs- /
Querlibelle ) :
- Die beiden Libellen sind unterschiedlich empfindlich, und die
"Ganghöhe" der Fußschrauben ist so gewählt,
dass sich für die kleinste Schrittweite einer Schraube die
Blase der entsprechenden Libelle um 1 Pixel verschiebt.
- Längsneigung ( parallel zum Pendelarm, rechts )
- +/- = ca. 1 [µm]
- => ca. 1 [seca] an der Längslibelle
L LEV,
- Querneigung ( senkrecht zum Pendelarm, links )
- +/- = ca. 2 [µm]
- => ca. 2 [seca] an der Querlibelle X LEV,
- => ca. 1 [seca] an der Längslibelle
L LEV,
- L + X Neigung
- ++/-- = x 10,
+++/--- = x 100.
- L LEV Nullmarke ( grün )
- voreingestellt auf 0 [seca],
- was der aktuellen Position der
Ablesemarke ( reading line ) und
- einer mechanischen Empfindlichkeit von ca. 250 [seca/mgal]
entspricht
- ( => 1 [mgal =
ca. 10 kleine Teilstriche auf der Skala der
Ableselupe ).
- X LEV Nullmarke ( grün )
- muß im "Cross Level Check"
( LABORATORY TEST ) ermittelt werden
- ( s. CHECKING THE TRANSVERSE LEVEL im
L&R MODEL G AND D METER MANUAL ).
- Änderungen der Instrumentenparameter,
- d.h. neue Ablesemarke, neuer Bezugspunkt für die Ausgangsspannungen
oder neue L LEV Nullmarke
- ! nur in
LABORATORY TEST oder CROSS COUPLING !
"Black Lid"
Inhaltsverzeichnis
Menuefeld :
( Programmsteuerung, Screenshots )
Anfangszustand nach dem Start des Applets
( sämtliche Steuerelemente außer I N I T
deaktiviert )
Nach I N I T ( => Label RESET )
- RUN :
- Start der kontinuierlichen Rechnung und graph. Darstellung
( 20 [Schritte/sec] ).
- HALT :
- "Einfrieren" des aktuellen Zustandes.
- STEP :
- Einzelschritt + HALT.
- RESET :
- Zurücksetzen des Instruments und Löschen der gespeicherten
Messwerte für das aktell angwählte Programm.
- ! In LABORATORY TEST werden alle Parameter
( Eichfaktoren etc. ) auf ihre Anfangswerte
( Defaultwerte ) zurückgesetzt !
- HELP :
- Separates Fenster zur Anzeige und zum Setzen verschiedener Parameter, und
- zum Auflisten von Informationen ( Untergrungmodell, Stationstabelle,
gespeicherte / bearbeitete Messwerte etc. ,
s. Fenster HELP ).
- NO / LO / HI SEIS :
- Amplitude der seism. Bodenunruhe in LAB TEST,
CALIB ... und ... PROFILE
- ( nur Vertikalkomponente )
- NO = keine Bodenunruhe,
LO = 3 [µgal],
HI = 30 [µgal],
- ( Period 4.8 [sec], "Schwebung" 72 [sec],
=> vertikale Bodenverschiebung 0, 17, 170 [nm] ).
- RES AVR :
- Zurücksetzen des AVR Tiefpasses auf neue Anfangswerte
- ( => entsprechende Anzeige / Schreiberspur cyan
für ca. 90 [sec] ).
- CHART RECORDER :
- Separates Fenster mit einem 2-Kanal-"Analogschreiber"
- ( s. Fenster CHART RECORDER ).
- MODE OF OPER :
- Programmwahl zur Durchführung von Instrumententests, Eichungen und
Feldmessungen oder zur Demonstration des Cross Coupling Effekts.
- LABORATORY TEST
- Test- und Justierprozeduren
- (s. CHECKING LEVELS AND SENSITIVITY im
L&R MODEL G AND D METER MANUAL ).
- "Justierung" der Querlibelle
( X LEV ADJUST ) durch Anpassung einer
Parabel ( Näherung für cos-Funktion ) an die
Messwerte bei verschiedenen Querneigungen => geringste
Neigungsempfindlichkeit im Apex der Parabel.
- CALIBRATE OUTPUT / FEEDBACK / COUNTER
- Bestimmung von Eichfaktoren ( [mgal/V] ) für
- the output voltages
BEAM POS. [mV] und FEEDBACK [mV],
- und für
- die DIAL- / COUNTER-Kombination ( [mgal/Count )
- aus der Steigung einer Regressionsgeraden durch die Messwerte auf einem
Eichprofil ( Stationen mit bekannten Schwerewerten ).
- NETTLETON PROFILE
- Bestimmung der Dichte eines homogenen Halbraums aus Feldmessungen
auf einem Profil mit signifikanten Höhenunterschieden.
- ( NETTLETON : Kreuzkorrelation von Bougueranomalie und Topographie
für verschiedene Probewerte der Dichte,
- PARASNIS : Regressionsgerade durch die Werte der
Freiluftanomalie, aufgetragen gegen die Stationshöhe. )
- MODEL PROFILE
- Bestimmung der Oberflächendichte eines 2-Schicht Modells
- aus Feldmessungen auf einem Profil über eine Brücke über
einen Geländeeinschnitt ( Eisenbahnstrecke ).
- Anpassung der Modellschwere an die Messwerte durch Variation der
Modelldichte.
- ! Modellrechnungen 2 D
( Talwani ) !
- CROSS COUPLING
- Demonstration des Cross Coupling Effekts bei koherenten
"harmonischen" Vertikal- und Horizontalbeschleunigungen
( Seegravimetrie ).
- SAVE STN READING :
- Speicherung eines Messwertes zur graphischen Darstellung, Bearbeitung und
Auswertung in einem separaten Fenster
( s. Fenster READINGS ).
- NEXT / PREV / BAS
- "Vesetzt" das ( ! arretierte ! )
Instrument zum nächsten / vorhergehenden Profilpunkt oder zum
Basispunkt.
Menuefeld
HowTo
Inhaltsverzeichnis
Fenster HELP :
( Hilfe / Informationen, Screenshot )
- Menuefeld zur Anzeige und Änderung von Parametern und der
Programmumgebung.
- Für die Parameter, die in LABORATORY TEST
und CALIBRATE OUTPUT, FEEDBK und COUNTER bestimmt
werden, kann
- eine von drei "Versionen" des jeweiligen Parameterwertes
angezeigt werden :
- der aktuell für die Simulations- und Modellrechnung benutzte Wert
( ACTUAL VAL. ),
- der vom Benutzer bestimmte / gesetzte Wert
( USER CALIB. )
- und
- der für die ( "Vorwärts-") Berechnung von
Messwerten / Stationsschweren benutzte Wert
( "TRUE" VALUE ).
- SET setzt für ACTUAL VAL. ( den zu benutzenden
Parameterwert )
- den Wert USER CALIB. ein oder
- den Wert "TRUE" VALUE
( ermöglicht das Überspringen der entsprechenden
Eichprozedur ).
- Der "TRUE" VALUE Wert für den Eichfaktor der
Ausgangsspannung BEAM POS. [mV] bezieht sich auf den
voreingestellten Wert für L LEV ZERO
( Nullmarke der Längslibelle ) und die zugehörige
Position der Ablesemarke ( reading line ),
- d.h. BEAM POS. [mV] muß neu geicht werden
nach einer Veränderung der mechanischen Empfindlichkeit.
- ( X LEV ZERO und der Eichfaktor für Feinabgleich
/ Zähler
- sollten unabhängig sein von der mechan. Empfinlichkeit,
- der Feedback-Eichfaktor
- sollte lediglich zu
ca. 1/400. = 1/Feedbackverstärkung betroffen sein,
- vernachlässigbar bei einem Abgleich von FEEDBACK [mV] auf unter
ca. ±10 [mV]. )
- METER TILT : RANDOM / CONST.
- => per Zufallsgenerator ermittelte Neigung des
Instruments, was nach jedem Stationswechsel eine neue
Horizontierung erfodert
( ! realistisch ! )
- oder
- => Neigung unverändert nach Stations- / Programmwechsel
( unrealistisch, aber vereinfacht erheblich die
Bedienung ).
- WARN verhindert
- die Speicherung von Fehlablesungen ( mechan. System
noch in Bewegung, Horizontierungsfehler, etc. ) und
- die Durchführung von Feldmessungen mit fehlerhaften
Eichfaktoren ( [mgal/V] or [mgal/Count] ).
- Mit INFO und HELP ( nur bei HALT wirksam )
werden
- Informationen zur aktuellen Cursorposition ( INFO ) und
- Hinweise zu aktuell möglichen Mausaktionen ( HELP )
- in die graph. Darstellung des Gravimeters
( "black lid" ) und in das Fenster READINGS
eingeblendet.
- AUTO CALIB ( für ungeduldige Benutzer )
überspringt Test- und Eichprozeduren
- und setzt
- die Eichfaktoren auf ihre "wahren" Werte und
- METER TILT auf CONSTANT.
- Im Textbereich können Informationen zum aktuell
angewählten Programm ausgegeben werden :
- mit LIST ... werden Modellparameter, eine Stationstabelle und
gespeicherte Messwerte aufgelistet,
- mit TRACE READINGS wird die Speicherung von Messwerten
protokolliert,
- mit CLEAR der Textbereich gelöscht.
Fenster HELP
HowTo
Inhaltsverzeichnis
Fenster READINGS :
( graph. Darstellung / Interpretation von Messwerten, Screenshot )
Beispiel = Rohdaten ( raw readings ) zu NETTLETON PROFILE
( weitere Beispiele )
Graph. Darstellung, Bearbeitung und Interpretation von Felddaten,
graph. Darstellung des Untergrundmodells.
- Ein mit SAVE STN READING gespeicherter Datensatz
umfaßt :
- die Stationsnummer ( die Ablesung [seca] der
Querlibelle für X LEV ADJUST ),
- die Beobachtungszeit ( [min] ),
- die Dial- / Zählerstellung ( [Counts] ),
- die BEAM POS. / FEEDBACK Ausgangsspannung ( [mV] ,
FEEDBACK OFF / ON ),
- die Gezeitenbeschleunigung ( [mgal] ) und
- ein Gewichtsfaktor,
- Voreinstellung 1.0 und mit der Maus umschaltbar zwischen
- 1. ( Symbol = blau oder magenta )
and
- 0. ( Symbol = grau ).
- Die digitale Simulation des ( analogen ) Feinabgleichs
( Dial )
- verhindert i.A. den Abgleich auf exakt 0.0 [mV].
- Zählerstand und Audgangsspannung werden daher zu einem
Rohmesswert ( [Counts] ) zusammengefaßt,
- wobei der aktuelle Eichfaktor benutzt wird
( ggf. DEF = 1.0, wenn noch nicht bestimmt ).
- Alle Ablesungen ( außert für
X LEV ADJUST ) setzen eine exakte Justierung von
Längs- und Querlibelle voraus.
- In CALIBRATE OUTPUT / FEEDBACK
- wird die entsprechenden Ausgangsspannungen bei kostantem Zählerstand
abgelesen und als Rohdaten gespeichert
( ohne Anwendung eines Eichfaktors ).
- In X LEV ADJUST erfolgt die Messung ebenfalls bei kostantem
Zählerstand und ohne Umschaltung von FBK ON / OFF,
- das Ergebnis, die Position des Apex der Ausgleichsparabel, ist nahezu
unabhängig vom Wert des beteiligten Eichfaktors.
- Zur korrekten Interpretation der Messwerte zu CALIBRATE COUNTER
( Dial- / Zählereichung )
- muß der Eichfaktor für mindestens eine der Ausgangsspannungen
bestimmt sein.
- Für die "Feldmessungen" NETTLETON / MODEL PROFILE
- müssen Dial / Zähler und mindestens ein Spannungsausgang
geeicht sein.
- Die Messwerte können in verschiedenen Bearbeitungsstadien graphisch
dargestellt werden :
- als Rohdaten ( RAW READ ... ) oder
- nach Gezeiten- und Driftkorrektur
( FIN READ ... ),
- mit wählbarer Abszisse :
- Profil ( ... READ (PRO) ) oder
- Beobachtungszeit ( ... READ (TIM) ).
- INSTR. DRIFT
- stellt die Rohdaten des Basispunktes nach der Gezeitenkorrektur graphisch
dar
- ( in X LEV ADJUST :
BAS = X LEV 0 [seca] ).
- Ein Polynom max. 2-ten Grades wird an die Basismesswerte angepasst, und
- die so ermittelte Driftkorrektur wird auf alle Rohdaten angewandt :
- => FIN =
RAW - Gezeitenkorrektur - Driftkorrektur.
- Bei RAW READ (TIM)
- sind die Messwerte nach der Gezeitenkorrektur gegen die
Beobachtungszeit aufgetragen.
- Mehrfachbeobachtungen am gleichen Messpunkt sind durch Geraden
( grau ) verbunden,
- um eine gewisse "Qualitätskontolle" der Messung zu ermöglichen.
- ! Alle Geraden sollten parrallel zu entsprechenden Geraden zwischen
den Basismesswerten sein !
- Bei FIN READ (TIM)
- sind die Messwerte nach Gezeiten- und Driftkorrektur gegen die
Beobachtungszeit aufgetragen.
- Hoizontale Geraden ( grau ) entsprechen dem Mittelwert von
Mehrfachbeobachtungen,
- für die Basisstaton ist der Koeffizient 0-ter Ordnung des
Driftpolynoms dargestellt.
- Bei FIN READ (PRO)
- sind die Messwerte nach Gezeiten- und Driftkorrektur gegen die
Profilkoordinaten aufgetragen.
- In X LEV ADJ ( LBORATORY TEST )
- wird eine Parablel ( rote Kurve, als Näherung für die
cos-Funktion )
- an die Messwerte angepasst, und
- die Position der Nullmarke der Querlibelle
( X LEV ZERO )
- wird aus dem Apex der Parabel bestimmt.
- In CALIBRATE OUTPUT / FEEDBACK / COUNTER
- wird eine Regressionsgerade ( rot ) durch die Messwerte
berechnet,
- wobei der Kehrwert der Steigung
die "beste" Schätzung für den jeweiligen
Eichfaktor darstellt.
- In MODEL PROFILE
- wird eine Modellkurve ( rot ) eingeblendet, die mit dem
aktuellen Dichtewert berechnet ist
- ( mit DEF = 2.67 [g/cm**3], wenn noch nicht bestimmt,
s. Fenster HELP ).
- In den Eichprozeduren( CALIBRATE ... ) werden
- die jeweiligen Eichfaktoren iterativ
( min. 2 Iterationen ) ermittelt,
- da ihr Wert in die vorher anzubringenden Gezeiten- und Driftkorrekturen
eingeht.
- Für die in den verschiedenen Prozeduren zu bestimmenden
Parameter werden "Probewerte"
- in der Graphik oben rechts in rot dargestellt,
- und
- nach einem Klick auf USE für weitere Rechnungen bentuzt
- ( gilt auch bei DEC / INC DENS in
... PROFILE ).
- Oben rechts blau :
- E = RMS-Fehler bei der Anpassung einer Kurve an Messwerte
- oder
- COR TOP = Korrelationskoeffizient
BOUGUER ANOM. / Topographie ( NETTLETON ).
- SAVE :
- ! Parameter sind erst nach der Speicherung mit SAVE auch in
anderen Prozeduren verfügbar !
- ( => ACTUAL VAL. und USER CALIB.
im Fenster HELP. )
- CLEAR
- löscht alle Messdaten der jeweiligen Prozedur.
- Ein mit HIDE
- geschlossenes Messdatenfenster kann ohne Datenverlust
wiederhegestellt werden, wenn anschließend die gleiche
Prozedur nochmals aufgerufen wird.
! Ein Programmwechsel löscht alle Meswerte des vorherigen
Programms !
Fenster READINGS
HowTo
Inhaltsverzeichnis
Speicherung und Bearbeitung von Messweten
- Die Aufnahme von Messwerten erfolgt im RUN-Modus des Applets
( s. Menuefeld ) und
- nach Abgleich von Dial / Zähler auf den Schwerewert einer
der Beobachtungsstationen ( i.A. der Basisstation ).
- Feldmessungen
- Zur Aufnahme von Messwerten auf einem Profil ( CALIB xxx,
NETTLETON oder MODEL PROFILE ) muß für jeden Messpunkt
folgende Schleife durchlaufen werden :
- Arretieren des Gravimeters
( "black lid" : LOCKED )
- Transport des Gravimeters zum nächsten Messpunkt
( Menuefeld : NEXT, PREV, BAS )
- Horizontieren des Gravimeters ( nicht bei
METER TILT : CONST., s. Fenster HELP )
- Entarretieren des Gravimeters
( "black lid" : F R E E )
- Abgleich von Dial / Zähler
( "black lid , nicht in CALIB. OUTPUT
od. FEEDBACK )
- Warten bis das System in der neuen Gleichgewichtslage zur
Ruhe gekommen ist
- ( Kontrolle durch Beobachtung der Geschwindigkeit, POS / FBK VEL,
auf dem Analogschreiber CHART RECORDER )
- Speichern des Messwertes ( Menuefeld :
SAVE STATION READING )
- Justierung der Querlibelle
- ( X LEV ADJUST )
- Die oben beschriebene Schleife Reduziert sich auf :
- Einstellung einer neuen Position an der Querlibelle bei
unveränderter Stellung der Längslibelle
( "black lid" )
- Warten bis das System in der neuen Gleichgewichtslage zur
Ruhe gekommen ist
- ( Kontrolle durch Beobachtung der Geschwindigkeit, POS / FBK VEL,
auf dem Analogschreiber CHART RECORDER )
- Speichern des Messwertes ( Menuefeld :
SAVE STATION READING )
- Bei WARN ( Fenster HELP ) aktiv wird die
Speicherung von Fehlablesungen ( System noch nicht
in Ruhe, fehlerhafte Horizontierung ) verhindert.
- Bearbeitung und Interpretaion
- ( min. 3 Messwerte, 2 x Basisstation,
1 x Profil, Applet in RUN od. HALT Modus,
Gravimeter arretiert od. entarretiert )
- Gespeicherte Messwerte werden zunächst als Rohdaten
( RAW READ (PRO) ) dargestellt, und
- vor der Darstellung Interpretationsergebnissen
- in FIN READ (PRO) ( für
X LEV ADJ und CALIBRATE xxx ) oder
- in BOUGUER oder FREE AIR ANOM.
( für NETTLETON und MDEL PROFILE ),
- muß die Darstellung INSTR. DRIFT aufgerufen werden,
da die dabei ermittelte Driftkorrektur
- vor der Berechnung der Ergebnisse angebracht werden
muß.
- In jeder Darstellung kann das Gewicht eines Messwertes
( def. = 1. ) mit der linken / rechten
Maustaste auf 1. / 0. gesetzt werden :
- Messwerte mit Gewicht 1. werden mit +
( blau ),
- Messwerte mit Gewicht 0. mit x
( grau )
- dargestellt, und
- die Darstellung springt nach einer Änderung zurück auf
RAW READ (PRO),
- d.h. INSTR. DRIFT und Interpretationen müssen erneut aufgerufen
werden.
- Mehrfachablesungen am gleichen Messpunkt sind getrennt
dargestellt
- in RAW / FIN READ (TIM) und
- dadurch einzeln anwählbar.
- ( Zur besseren Identifizierung der Messwerte sollte INFO im
Fenster HELP aktiviert und das Applet im HALT Modus sein. )
- Auswerteergebnisse müssen abgespeichert werden
- ( SAVE im Fenster READINGS => USER CALIB. und
ACTUAL VAL. im Fenster HELP ),
- um in anderen Prozeduren verfügbar zu sein
( z.B. Eichfaktoren, die für die Feldmessungen benötigt
werden ).
Speicherung und Bearbeitung
HowTo
Inhaltsverzeichnis
Fenster CHART RECORDER :
( 2-Kanal "Analogschreiber", screenshot ) :
Beispiel :
Auslenkung ( beam position ) und Geschwindigkeit des Pendelarms
nach einer Dial- / Zähleränderung von
-0.1 [Counts] = ca. +100 [µgal]
Kontinuierliche Aufzeichnung der Ausgangsspannungen, deren
Geschwindigkeit, der Gezeitenbeschleunigung und der
seism. Bodenunruhe.
Im Menuefeld des Schreibers ( nur im HALT-Modus des
Schreibers ) wählbar :
- darzustellende Signale
-
- POS DIR und AVR
- Ausgangsspannung BEAM POS. [mV], "ungefiltert" und
Mittelwert,
- FBK DIR und AVR
- Ausgangsspannung FEEDBACK [mV], "ungefiltert" und
Mittelwert,
- ... VEL
- zeitliche Änderungen dieser Signale,
- TIDAL G
- Gezeitenbeschleunigung ( Ampl. 45 [µgal], Phasenlage
beim Start des Applets per Zufallsgenerator ),
- NOI VER and HOR
- Vertikal- und Horizontalkomponente der seism. Bodenunruheo.
- Vorschubgeschwingigkeit
- wählbar zwischen FST ( schnell ) und SLW
( langsam, 1 / 5 ).
- Empfindlichkeit
- ±nn [V], [mV] oder [V/sec], [mV/sec] für
Vollausschlag ( full scale ),
- ±50 [µgal] bei TIDAL G
( Gezeitensignal ),
- vorgegebene Werte, abhängig von der gewählten Amplitude, bei
NOI VER und HOR, ( Bodenunruhe ).
Nach einer Änderung von Schreibereinstellungen wird der davor liegende
Teil der Schreibspur grau dargestellt.
Nach einem manuellen oder automatischen Reset des Mittelwert-Tiefpasses wird
entsprechende Spur für ca. 90 [sec] cyan dargestellt, um auf
die Einlaufzeit des Filters hinzuweisen.
Fenster CHART RECORDER
HowTo
Inhaltsverzeichnis
Fenster CROSS COUPLING :
( Screenshot )
Beispiel :
mechan. Empfindlichkeit default ( L LEV 0 [seca] ),
FEEDBACK OFF
DIAL / COUNTER auf BEAM POS 0 [mv] abgeglichen
harmonische Beschleunigung, Periode 6.0 [sec],
Amplitude vertikal ±2 [mgal], horizontal
±30 [mgal], Phasendiff. 45 [Deg]
- Kontinuierliche Darstellung
- der horizontalen und vertikalen Beschleunigung
- ( X / Y-Darstellung, beide Komponenten auf das jeweilige
Amplitudenmaximum normiert,
- Skalen [mgal] oben und rechts, rot,
- Momentanwert = roter Punkt + rote Marken in der
jeweiligen Skala )
- und
- der Postion des Pendelarms zwischen den mechan. Anschlägen
- ( Skala [seca] links, schwarz, Momentanwert =
rote Marke in der Skala ).
- Grün :
- Position der Drehachse, horizontale Gerade markiert die
"wahre Horizontale" ( senkrecht zur lokalen
Schwerebeschleunigung )
- und
- die ideale Position der Ablesemarke
( reading line ),
- Label xxx [seca], der aktuellen Längsneigung
( L LEV ) entsprechend.
- ( Hier L LEV = 0 [seca] => Drehachse und grüne
Gerade bei 0 [seca] )
- Rote Pfeile :
- Komponenten der Kraft auf den Schwerpunkt des Pendelarms
- ( Länge individuell auf
2 ∗ Radius der Masse normiert ).
- Menuefeld zur Parametereinstellung :
- ( deaktiviert bei eingeschaltetem Beschleunigungssignal )
- Amplituden von Vertikal- und Horizotalbeschleunigung
- ( ver. : 0, 0.3 ... 10 [mgal],
hor. : 0, 0.3 ... 100 [mgal] ),
- Phasendifferenz zwischen Vertikal- und Horizontalkomponente
- ( DEC / INC PHS in wählbaren Schritten von
90, 15 and 1 [Deg] )
- und
- Periode des harmonischen Beschleunigungssignals
- ( 3, 6, 12, 24 und 48 [s] ),
- O N :
- Ein- / Ausschalten des Signals ( COS-Taper beim Einschalten ).
Analogschreiber mit Aufzeichnung der Ausgangsspannung
BEAM POS [mV]
CHN 1 = DIR, CHN 2 = AVR
Erläuterungen :
- Ein DC-Offset des Tiefpassausgangs ( AVR ) von
ca. +10 [mV],
- würde interpretiert als zusätzliche Schwereänderung
von ca. +10 [µgal].
- Der entsprechende Mittelwert der Pendelarmauslenkung von
ca. -15 [seca] entsteht durch die Horizontalbeschleunigung, die
- bei Auslenkungen nach unten in Richtung Drehachse,
- bei Auslenkungen nach oben in Richtung Skala
- zeigt :
- negative Auslenkungen ( n. unten ) werden
vergrößert,
- positive Auslenkungen ( n. oben ) werden
verringert
- => negativer Mittelwert der Position
=> positiver Mittelwert der Ausgangsspannung.
- Bei vorgegebenen Amplituden von Vertikal- und Horizotalkomponente der
Beschleunigung
- hängen Amplitude und Richtung des
Cross-Coupling-Offsets ab
- von der Phasendifferenz zwischen Auslenkung und
Horizontalkraft,
- d.h. von der Phasendifferenz zwischen den beiden
Beschleunigungskomponenten.
- Für Signalperioden wesentlich größer als die
Eigenperiode des Instruments
- sind Auslenkung und Vertikalbeschleunigung praktisch in Phase,
- d.h. der Cross-Coupling-Effekt
- ist am griößten für eine
linear polarisierte Beschleunigung
( 0 / 180 [Deg] ) und
- verschwindet bei Zirkularpolarisation
( +90 / -90 [Deg] ).
- Im oben abgebildeten Beispiel ist die Signalperiode
( 6.0 [sec] ) kleiner als die Eigenperiode des
Gravimeters ( > 12 [sec] ),
- mit einer Phasenverschiebung zwischen Vertikalbeschleunigung
und Auslenkung des Pendelarms,
- wodurch maximales Cross-Coupling für ca. +45 und
-135 [Deg] auftritt.
- ( nahezu kein Cross-Coupling für ca. 135 and -45 [Deg] ).
- Da die Amplitude des Cross-Coupling-Effekts stark von der Amplitude der
Auslenkung des Pendelarms abhängt,
- kann Cross-Coupling erheblich reduziert durch ein
Feedbacksystem,
- das Auslengungen aus der Ruhelage stark reduziert.
- Eine weitere Konsequenz des Feedbacksystems ist Abnahme der
Eigenperiode ( hier unter 1 [s] ),
- was den Cross-Coupling-Effekt für harmonische
Störbeschleunigungen
- mit Perioden von mehreren Sekunden und
- einer Phasendifferenz von ca. 90 [Deg] zwischen
hor. und ver. Komponente
- weitgehend unterdrückt.
Beispiel :
( FEEDBACK ON, harmonische Beschleunigung, Periode 6.0 [sec],
Amplitude vertikal ±10 [mgal], horizontal
±30 [mgal], Phasendiff. 90 [Deg]
Analogschreiber mit Aufzeichnung der Ausgangsspannung
FEEDBACK [mV]
CHN 1 = DIR, CHN 2 = AVR
Der Offset < 1 [mV] ( CHAN 2, FBK AVR )
entspricht einem Cross-Coupling-Fehler < 1 [µgal].
- Dies ist eine Demonstration des Cross-Coupling-Effekts, physikalisch
einigermaßen korrekt, aber mit unrealistischen
Störbeschleunigungen :
- So treten z.B. in der Seegravimetrie "harmonische" Vertical- und
Horizontalbeschleunigungen von bis zu 100 [mgal] bei Perioden
> 6.0 [sec] auf,
- die mechanisch weniger empfindliche Instrumente und / oder
leistungsfähigere Feedbacksysteme erfordern
- ( und eine aufwändigere Bearbeitung / Filterung und
Registrierung der Ausgangssignale ),
- um eine mechanische Übersteuerung zu vermeiden, und um die
Cross-Coupling-Fehler innerhalb zulässiger Grenzen zu halten.
Fenster CROSS COUPLING
HowTo
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Beispiele zu Darstellung, Bearbeitung und Interpretation von
Messwerten
( Screenshots : Fenster READINGS )
NETTLETON PROFILE
Rohdaten / Profil ( RAW READ (PRO) ) :
Rohdaten / Zeit ( RAW READ (TIM) ) :
Instrumentendrift / Zeit ( INSTR. DRIFT ) :
Nach Gezeiten- und Driftkorrektur / Zeit
( FIN READ TIM) ) :
Nach Gezeiten- und Driftkorrektur / Profil
( FIN READ PRO) ) :
Beispiele
HowTo
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Bouguer Anomale ( BOUGUER ANOM. ) :
( berechnet für Dichte = DEF = 2.67 [g/cm**3] )
Freiluftanomalie ( FREE AIR ANOM. ) :
Freiluftanomalie / Stationshöhe
( F. A. (STN HGT) ) :
( => Dichte = 2.4000 [g/cm**3] )
Bougueranomalie ( BOUGUER ANOM. ) :
( berechnet für Dichte = 2.4000 [g/cm**3] )
Bougueranomalie ( BOUGUER ANOM. ) :
( berechnet für Dichte =
2.4000 + 0.0100 [g/cm**3] )
Bougueranomalie ( BOUGUER ANOM. ) :
( berechnet für Dichte =
2.4000 - 0.0100 [g/cm**3] )
Beispiele
HowTo
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ADJ X LEV ( LABORATOTY TEST )
Interpretation ( FIN READ (PRO) ) :
Die Stellung der Querlibelle für minimale Neigungsempfindlichkeit
des Intruments entspricht der Position des Apex der Ausgleichsparabel
( NEW ZERO MARK, rot, oben rechts ).
Der Wert kann mit SAVE als "USER CALIB."
( s. Fenster HELP übernommen werden.
CALIBRATE FEEDBACK
Interpretation ( FIN READ (PRO) ) :
Der Eichfaktor der Ausgangsspannung FEEDBACK [mV] entspricht dem
Kehrwert der Steigung der Ausgleichsgeraden
( NEW CAL FACT, rot, oben rechts ).
Der Wert kann zunächst mit USE in das Textfeld
SCAL FACT : ... [mgal/V] übernommen werden für
weitere Iterationsdchritte zur Berechnung der Geraden.
Der Zahlenwert im Textfeld kann mit SAVE als "USER CALIB."
( s. Fenster HELP ) abgespeichert
werden.
Beispiele
HowTo
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Download
Die für eine lokale Installation des Applets benötigten Class- und
Html-Files sind verfügbar als
zip file und als
tar.gz file.
- Die beiden Files enthalten nicht das PDF-File
( ca.3 MB )
- L&R MODEL G AND D METER MANUAL,
- das von
L and R Meter Service
oder
Inst. f. Geophysik
heruntergeladen werden kann, und
- das in der Directory grav abgelegt werden sollte, in der nach dem
Entpacken des zip- / tar.gz-Files auch die
Class- und Html-Files des Applets stehen.
Weitere Applets :
Homepage des Authors
Rev. 15-Feb-2007
Kommentare bitte an
Fritz Keller
( ned gschempfd isch globd gnueg )
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TU Clausthal )