Institutsgeschichte
Die "Geophysikalische Abteilung" des Physikalischen
Instituts (1927-1953)
Zu Anfang der zwanziger Jahre war (weltweit) eine rasche
Entwicklung geophysikalischer Aufschlußmethoden für die
Aufsuchung nutzbarer Lagerstätten feststellbar; entsprechende
Industriefirmen wurden gegründet, u.a. "ERDA Göttingen",
"Piepmeyer Kassel", "Seismos Hannover". Auf diese Entwicklung
reagierte die Bergakademie, indem sie die geophysikalischen
Aufschlußmethoden in ihren Lehrplan aufnahm:
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1927 Lehrauftrag für Meßmethoden der
angewandten Geophysik an Dr. Martin Rössiger,
Assistent am Physikalischen Institut (Habilitation
1928, Ernennung zum a.o. Professor 1935).
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1934 Umwandlung des Lehrauftrages in eine
hauptamtliche Dozentur.
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1937 Übernahme der Dozentur durch Dr. Heinrich
Jung (Assistent am Geophysikalischen Institut der Universität Göttingen).
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1938 "Angewandte Geophysik" als Prüfungsfach in
der Hauptprüfung von Bergleuten und Markscheidern.
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1941 Ernennung von Heinrich Jung zum apl.
Professor.
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bis 1945 Mehrmalige Einberufung von Prof. Dr.
Heinrich Jung zum Heeresdienst; er fiel in den letzten
Kriegstagen in der Gegend von Lauenburg.
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Nov. 1945 Übernahme der Dozentur durch Prof.
Dr. Karl Jung (Zwillingsbruder von Heinrich Jung), ab
1941 bis Kriegsende Ordinarius für Geophysik an der
Universität Straßburg.
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ab 1946 Übernahme der Vorlesungen in Physik,
Mathematik und Mechanik durch Prof. Dr. Karl Jung
während der mehrfachen und lang andauernden Vakanzen
der zuständigen Lehrstühle in den Aufbaujahren der
Bergakademie bis 1952.
Die "Geophysikalische Abteilung" im Rahmen des Physikalischen
Instituts war konzipiert als "Zubringer" für den Bedarf an
Geophysik für Bergleute, Markscheider etc. Es handelte sich
also nicht um eine Vollausbildung für Geophysiker. Diese
konzipierte Karl Jung bereits vor 1950: "Da infolge des
Kriegsausganges mehrere Ausbildungsstätten der Geophysiker
verlorengegangen sind, lag es nahe, ein Vollstudium der
Geophysik in Clausthal zu ermöglichen, das mit der Prüfung zum
Diplom-Geophysiker abgeschlossen wird. Die Ausbildung von
Geophysikern ist im 'Gang'" (1).
Institut für Geophysik
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Prof. Dr. Karl Jung (1953 bis 1957)
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1953 Ernennung von Karl Jung zum
Direktor und a.o. Professor des
neugeschaffenen Geophysikalischen
Instituts der Bergakademie Clausthal.
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1954 Ernennung von Karl Jung zum
Ordinarius für Geophysik.
Die überaus fruchtbare Arbeit von Karl Jung endete
mit seinem Übergang zur Universität Kiel
im Jahre 1957 (2).
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Karl Jung, Gründer und 1. Direktor des Instituts
für Geophysik.
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Prof. Dr. Heinz Menzel (1957 bis 1964)
Arbeitsrichtungen: Seismologie und Angewandte Seismik.
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1957 Ernennung zum a.o. Professor am 01.11.1957.
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1961 Ernennung zum Ordinarius für Geophysik am
01.02.1961. Ausbau des Lehr- und Forschungsprogramms
Geophysik, intensive Tätigkeit im Rahmen der Deutschen
Geophysikalischen Gesellschaft, des
Forschungskollegiums Physik des Erdkörpers und der
Schwerpunktprogramme der Deutschen
Forschungsgemeinschaft. Besonderer Aufwand für den Bau
mariner seismischer Geräte und ihre Erprobung in den
Oberharzer Teichen als Vorarbeit für den späteren
Übergang zur
Universität Hamburg im Jahre 1964.
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1964 Ernennung zum o. Professor am Institut für
Physik des Erdkörpers der Universität Hamburg am
12.05.1964.
Prof. Dr.-Ing. Otto Rosenbach (o. Professor von 1965 bis
1980)
Arbeitsrichtungen: Experimentelle und theoretische Seismik,
Seismologisches Observatorium, Gravimetrie, Geoelektrik,
Erdgezeiten, Bohrlochpendel.
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1965 Ernennung zum Ordinarius für Geophysik am
06.05.1965. Bei den Berufungsverhandlungen wurde ein
Neubau für das Institut zugesagt; Wiederholung dieser
Zusage 1968 im Rahmen von Bleibeverhandlungen aufgrund
eines Rufes auf ein neu geschaffenes Ordinariat für
Geophysik an der Technischen Hochschule Wien.
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1965 Gründungsmitglied des Forschungskollegiums
Physik des Erdkörpers, Eintragung in das
Vereinsregister Bonn am 03.06.1965.
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1967 Übergabe der Denkschrift "Physik des
Erdkörpers" (3) durch den Präsidenten Prof. Dr. Julius
Speer der Deutschen Forschungsgemeinschaft
anläßlich der 28. Jahrestagung der Deutschen
Geophysikalischen Gesellschaft in Clausthal-Zellerfeld
am 17.05.1967.
(Denkschrift verfaßt im Auftrage der DFG von Prof.
Dr.-Ing. Otto Rosenbach, Geophysik Clausthal; Prof. Dr.
Klaus Strobach, Meteorologie und Geophysik FU Berlin;
Dipl.-Ing. Waldemar Heitz, DFG Bad Godesberg.)
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1967 Verleihung des Ehrendoktorats an Prof. Dr.
Karl Jung durch die Fakultät für Natur- und
Geisteswissenschaften der TU Clausthal "in
Anerkennung seiner grundlegenden Arbeiten für die
Entwicklung der Physik des Erdkörpers und seiner
bedeutenden Verdienste um die hiesige Hochschule in
der Zeit des Wiederaufbaues nach dem letzten Kriege"
anläßlich der 28. Jahrestagung der Deutschen
Geophysikalischen Gesellschaft in Clausthal-Zellerfeld
am 17.05.1967.
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1969 Entwurf einer neuen "Diplom-
Prüfungsordnung für die Fachrichtung Geophysik"
(Außerkrafttreten der Prüfungsordnung
der Bergakademie Clausthal zum 31.12.1969), basierend
auf der "Rahmenprüfungsordnung für die
Diplomprüfungsordnungen in Geophysik, Meteorologie und
Ozeanographie" i.d.F. vom 05.07.1969 (beschlossen von
der Westdeutschen Rektorenkonferenz und der
Kultusministerkonferenz der Länder).
Wegen mehrmaliger Änderungen allgemeiner
Studienbestimmungen etc. erfolgte die Genehmigung der
"Diplom-Prüfungsordnung für die Fachrichtung Geophysik" erst am
12.06.1978 durch das Niedersächsische Ministerium für
Wissenschaft und Kunst.
Zur damaligen Zeit schlossen Geophysiker ihr Diplom nach
der "Diplom-Prüfungsordnung der Bergakademie Clausthal" vom
01.10.1940 (Neufassung März 1949 - mit Ergänzung vom
09.07.1952) ab, zu deren Erfüllung 70% der Pflichtvorlesungen
zu den Fächern Geologie und Mineralogie gehörten und ca. 30%
der Pflichtvorlesungen für die Fächer Mathematik, Physik und
Geophysik verblieben: "Typ des Clausthaler Geophysikers" war
hierfür die oftmals verwandte Bezeichnung. Die übermäßige
Betonung der Fächer Geologie und Mineralogie stellte für die
Studenten der Geophysik eine große Belastung dar. Dieser
Zustand änderte sich mit der neuen "Diplom-Prüfungsordnung für
die Fachrichtung Geophysik" vom 12.06.1978. In der Folgezeit
sind weitere Änderungen der Prüfungsordnung erfolgt; die
derzeitig gültige Fassung ist vom 16.12.1993.
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1969 Mitglied bei der 'Weichenstellung' für die
Gründung des Arbeitskreises "Geodäsie/Geophysik"
anläßlich des Kreuznacher Rundgespräches am
27./28.03.1969.
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1971 1. Sitzung des Arbeitskreises
"Geodäsie/Geophysik" am 21.10.1971 in Clausthal-
Zellerfeld.
Vorsitz für die geophysikalische Arbeitsgruppe bis 1977.
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1971,1976,1982 Verfasser der 3.-5. Auflage des
Heftes "Geophysiker" aus der Reihe "Blätter zur
Berufskunde", herausgegeben von der Bundesanstalt für
Arbeit, Nürnberg (Nr. 3-I B 02).
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1975 Einweihung des Neubaus des Instituts für
Geophysik am 12.03.1975 im Rahmen einer
Vortragsveranstaltung sowie einer Feierstunde der
Technischen Universität Clausthal mit
Schlüsselübergabe; Herausgabe einer
Informationsschrift (4).
Damit sind die Berufungszusagen 1965/1968 eingelöst und die
bisherige parzellierte Unterbringung des Instituts beendet
worden.
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1975 Verleihung des Ehrendoktorats an Dipl.-
Ing. Waldemar Heitz, Referent der Deutschen
Forschungsgemeinschaft, durch die Fakultät
für Natur- und Geisteswissenschaften der TU Clausthal
"in Würdigung und Anerkennung seiner hervorragenden
schöpferischen Leistungen als ideenreicher Initiator
und sachkundiger Berater in weit gespannten
Forschungsprogrammen der Natur- und
Ingenieurwissenschaften" am 12.03.1975.
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1965 bis 1980 Beschaffung umfangreicher
Drittmittel: Allein bei der Deutschen
Forschungsgemeinschaft wurden über 90 Anträge mit
einem Finanzvolumen von ca. 8 Mio. DM gestellt und
bewilligt. Mit diesen Mitteln wurden die
instrumentelle und personelle Ausstattung des
Instituts maßgeblich gefördert. Weitere Geldgeber:
Land Niedersachsen, Bundesministerium für Forschung
und Technologie, Industrie.
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31.03.1980 Emeritierung.
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bis 31.07.1980 Vertretung der Dienstgeschäfte
des Instituts bis zur Übernahme von Prof. Dr.
Reinhard K. Bortfeld.
Prof. Dr. Reinhard K. Bortfeld (C4-Professor von 1980
bis 1992)
Arbeitsrichtungen: Theorie der Angewandten Seismik und ihre
Interpretation mit Verwendung der modernen Verfahren der
seismischen Datenverarbeitung. Hierbei ist eine große Anzahl
von Diplomarbeiten und Dissertationen entstanden, die den
jeweiligen Bearbeitern ein gutes berufliches Rüstzeug geboten
haben.
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1980 Ernennung zum o. Professor für Angewandte
Geophysik am 01.08.1980.
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1983 Beginn des Forschungsprojektes "DEKORP"
(Deutsches Kontinentales Reflexionsseismisches
Programm); Mitglied der Steuerungsgruppe; Durchführung
der Datenverarbeitung im DEKORP Processing Center des
Instituts.
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1984 Einweihung des DEKORP Processing Centers
anläßlich der Schenkung eines PHOENIX-Computer-Systems
durch die Firma Mobil Oil AG, Celle, am 10.05.1984.
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1986/1987 Installation einer Processing-Anlage
PHOENIX DPU (VAX 750), beschafft aus Mitteln des
Landes Niedersachsen und des Bundesministeriums
für Forschung und Technologie (Projekt DEKORP).
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1989 Reginald Fessenden Award "presented to
Reinhard K. Bortfeld for his classic contributions to
seismic wave propagation theory and his pioneering
work in Range Dependant Amplitude attributes for
seismic reflection data" anläßlich der 59. Tagung
der Society of Exploration Geophysicists in Dallas,
Texas/USA, am 01.11.1989.
Das Programm DEKORP läuft mittlerweile in seiner IV. Phase und
hat dem Institut umfangreiche und attraktive
Arbeitsmöglichkeiten, insbesondere für Diplomanden und
Doktoranden, geboten.
Weitere Drittmittel wurden durch zahlreiche Anträge bei der
Deutschen Forschungsgemeinschaft, dem Land Niedersachsen und
der Industrie beschafft.
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31.03.1992 Pensionierung.
Weitere Professorenstellen
Prof. Dr. Jörn Behrens (1969 bis 1973)
Arbeitsrichtung: Modellseismik zur Untersuchung von
Wellenausbreitungsvorgängen.
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1969 Habilitation an der Technischen
Universität Clausthal.
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1969 Ernennung zum Abteilungsvorsteher und
Professor am 01.10.1969.
Leiter der Abteilung "Modellgeophysik".
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1973 Ernennung zum o. Professor für Geophysik
an der Technischen
Universität Berlin am 30.03.1973.
Prof. Dr. Jürgen R. Schopper (1976 bis 1990)
Arbeitsrichtungen: Anwendungsorientierte petrophysikalische
Grundlagenforschung und Theorie der Auswertung
geophysikalischer Bohrlochmessungen. Hierbei entstand eine
große Anzahl von Diplom- und Doktorarbeiten; dadurch fanden
viele Studienabgänger gute, teils leitende Stellungen in der
Erdöl-Erdgas- sowie bohrlochgeophysikalischen Service-Industrie.
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1972 Habilitation an der Technischen
Universität Clausthal.
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1976 Ernennung zum apl. Professor am
01.03.1976.
Leiter der Abteilung "Gesteinsphysik und
Bohrlochgeophysik".
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1978 Ernennung zum C3-Professor am 22.12.1978.
Umfangreiche Beschaffung von Drittmitteln (Deutsche
Forschungsgemeinschaft, Bundesministerium für Forschung und
Technologie, Deutsche Gesellschaft für Mineralölwissenschaft
und Kohlechemie e.V., Sonderforschungsbereich
134 "Erdöltechnik-Erdölchemie" an der TU Clausthal, Land
Niedersachsen, Volkswagen-Stiftung, Industrie); dadurch
verfügt die Abteilung über eine moderne instrumentelle
Ausrüstung, die praxisnahe Arbeitsmöglichkeiten für
Diplomanden und Doktoranden bietet.
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30.09.1990 Pensionierung.
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bis 31.03.1993 Weiterführung der laufenden
Abteilungsgeschäfte bis zur Übernahme von Prof.
Dr. Ugur Yaramanci.
Prof. Dr. Horst J. Neugebauer (1980 bis 1988)
Arbeitsrichtungen: Geodynamik, insbesondere Tektonik,
Lithosphäre, langperiodische Erdkrustendynamik,
poroelastisches Fließen.
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1980 Ernennung zum C3-Professor für Allgemeine
Geophysik am 02.02.1980.
Umfangreiche Beschaffung von Drittmitteln (Deutsche
Forschungsgemeinschaft, Land Niedersachsen,
Sonderforschungsbereich 134 "Erdöltechnik-Erdölchemie" an der
TU Clausthal, Volkswagen-Stiftung, Industrie).
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1988 Ernennung zum C4-Professor auf den neu
geschaffenen Lehrstuhl Geodynamik - Physik der
Lithosphäre an der Mathematisch-
Naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Bonn am
01.07.1988.
Seit 1988:
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1990 Ernennung C3 Professur Prof. Dr. Gerhard
Jentzsch seit 01.09.1990 (Allgemeine Geophysik).
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1992 Ernennung C4 Professur Prof. Dr. Jürgen
Fertig seit 01.04.1992 (Angewandte Geophysik).
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1993 Ernennung C3 Professur Prof. Dr. Ugur
Yaramanci seit 01.04.1993 (Abteilung Petrophysik und
Bohrlochgeophysik).
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1996 Prof. Jentzsch tritt C4 Professur in Jena
an.
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1996 Prof. Yaramanci tritt C4 Professur in
Berlin an.
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