Leiter: Prof. Dr. Andreas Weller
(1) Arbeitsrichtungen:
In der Abteilung werden experimentelle und theoretische
Untersuchungen zu den grundlegenden gesteinsphysikalischen
Parametern durchgeführt. Dabei interessieren insbesondere
die Beziehungen zwischen den geophysikalisch messbaren
Gesteinsparametern auf der einen Seite und den
petrographischen Merkmalen wie Lithologie, Gefüge oder
Diagenese beziehungsweise den Kennwerten wie Porosität,
Permeabilität oder Sättigung auf der anderen Seite. Die
Weiterentwicklung der Auswertungs- und
Interpretationsverfahren von geophysikalischen
Bohrlochmessungen basiert auf den Ergebnissen der Petrophysik.
(2) Schwerpunkte:
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Die Laborexperimente befassen sich mit der
Frequenzabhängigkeit der komplexen elektrischen
Leitfähigkeit. Es werden die Leitfähigkeits- und
Polarisationsphänomene vom Milliherz- bis zum
Gigaherzbereich an verschiedenen Lockergesteinen
untersucht.
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Aufbauend auf früheren Arbeiten der Abteilung zur
inneren Struktur des Porenraums werden neuere Methoden
der NMR-Relaxometrie und Tomographie zur Beschreibung
der Porenstruktur mit einbezogen. Ziel ist eine
verbesserte Charakterisierung der hydraulischen
Vorgänge im Porenraum, insbesondere eine zuverlässige
Bestimmung der hydraulischen Permeabilität in situ.
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Die Mitarbeit an der Entwicklung von
Mehrelektrodensonden für die elektrische
Bohrlochmessung beinhaltet auch die Erarbeitung von
effektiven Algorithmen zur Auswertung der von diesen
Sonden gewonnenen großen Datenmengen mit dem Ziel, die
Widerstandsverteilung um das Bohrloch mit hoher
Auflösung abzubilden.
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Die Weiterentwicklung der Methode der Induzierten
Polarisation in methodischer und gerätetechnischer
Hinsicht mit der Erschließung neuer Anwendungsgebiete
in der Hydrogeologie, im Umweltbereich und in der
Archäometrie ist Gegenstand weiterer
Forschungsarbeiten.
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